Tag 6 – Von Natchez nach New Orleans

Nachdem wir unsere grausame Unterkumft fluchtartig verlassen haben, machen wir uns auf den Weg zu den ersten Herrenhäusern und Bauwollplantagen für die Natchez berühmt ist. 

Wir schauen uns 3 Häuser von außen an und allesamt sind sehr gepflegt und versetzen einen in die Zeit der Sklaverei. Wo die „weißen Herren“ über ihre Sklaven verfügt haben wie es ihnen beliebte. So schön der Anblick auch ist, man sollte sich die Verhältnisse immer vor Augen halten. 

Nach den Erkundungen machen wir uns auf den Weg von Natchez nach Süden in Richtung New Orleans. Bevor wir dort aber ankommen machen wir nach einer halben Stunde halt im St. Catherine Creek National Wildlife Refuge. Dies ist ein Wildgehäge welches sowohl Sumpfgebiete, als auch Wälder und Wanderstrecken beinhaltet.  Unser erster Abstecher nach dem obligatorisch Besuch des Visitorcenters führt uns in den sumpfigen Teil des Parks. Man hat uns nicht zu viel versprochen. Die Gegend ist atemberaubend und die Vogelvielfalt beachtlich. Staunenden Auges warten wir auf einer Dachstraße entlang, während sich rechts und links von uns der Sumpf erstreckt. Auf der Weiterfahrt entdecken wir ein Mini Krokodil. 

Der nächste Abschnitt führt uns zu den Wanderpfaden, welche bei einer Hitze um die 28 Grad zum Glück durch den Wald führen. Jedoch war die Idee nicht sonderlich gut. Nach den ersten Hundert Meter begannen sich metergroße Spinnennetze über die Wege zu spannen,  welche mit nicht weniger großen Spinnen bestückt sind. Nach einer gefühlten Ewigkeit können wir dieser Hölle endlich wieder entfliehen und setzen unseren Weg nach New Orleans fort. 

Nach einer längeren Fahrt erreichen wir um 17 Uhr die Oak Alley Plantation. Diese Baumwollplantage ist landesweit berühmt und das nicht zu Unrecht. Das Gelände ist atemberaubend schön angelegt und erstreckt sich über etliche hundert Meter. Alles ist akkurat gepflegt und die Bäume in der Allee, welche dem Gelände den Namen gibt, sind akkurat in Reihe gepflanzt. Nach diesem Erlebnis packt uns der Hunger und wir fahren weiter nach New Orleans. Wir lassen uns in einem kleinen Motel am Staftrand nieder.

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