Tag 8- Strand und Glück

Hallo Freunde,

heute darf ich noch einmal ausschlafen, dann soll es los zum Nachbarstrand dem Khuk Khak Beach gehen.

Ich diskutiere etwas mit dem Taxifahrern und dann geht es los. Das Taxi setzt mich irgendwo ab und dann versuche ich weiter zum Strand zu kommen. Das ist gar nicht so einfach wie klingt. Zwischen Strand und mir befinden sich mehrer Lagunen. Es ist Flut. Die Besitzerin einer Strandbar hilft mir mit einem Floß bei der Überquerung der ersten Lagune und dann stehe ich da. Auf einer kleinen Sandinsel um mich herum Wasser. Den Strand und mich trennen etwa 15 Meter Wasser. Zwei Hunde schwimmen entspannt durch die Lagune. Ich packe meinen Froschmantel in den Drybag und schwimme den Hunden hinterher. Dann bin ich endlich am Strand. Ich spaziere den Strand entlang und nehme hier und da ein Bad im schönen warmen Wasser. Dann kommt wieder eine größere Lagune, wieder schwimme ich hindurch. Dann sehe ich direkt am Strand eine ziemlich zerstörte Hotelruine. In den kaputten Bungalows sitzen Leute uns Sonnen sich. Ich frage mich, wie das Hotel wohl einmal ausgesehen hat.

Ich hüpfe weiter den Strand entlang und lasse mich in einer netten Strandbar nieder. Ich bestelle mir einen Lemon-Shake. Als Kenner natürlich ohne Zuckersirup. In Thailand verwendet man diesen stets sehr großzügig. Allerdings diesmal bei Wahr der Zitrone als Frucht eine ganz dumme Idee. Der Shake ist wieder erwarten fürchterlich sauer.

Während ich das Gesicht verziehe und meinen Shake genieße, erreicht eine Art mobiler Mönch auf der Ladefläche eines Pick-ups den Strand und segnet alles was ihn in den Weg kommt.

Später entspanne ich weiter am Pool. Vor dem Abendessen gehe ich noch einmal an den Strand. Mittlerweile ist es schon dunkel. Ich lasse einen Glücksballon steigen. Der Ballon wird unten angezündet und treibt dann durch die Wärme auf. Mit dem Ballon darf man sich etwas wünschen. Ic wünsche mir Gesundheit für meine Familie und alle meine Freunde und natürlich mich auch. Da man immer auch Spaß im Leben haben muss, wünsche ich diesen noch direkt dazu. Der Ballon leuchtet wunderschön und treibt langsam über das Meer hinaus immer höher, bis ich nur noch eine Ar blitzenden Stern am Himmel sehe. Mach’s gut Ballon! Ich schaue ihm so lange hinterher bis er verschwunden ist. Ich nehme noch eine Kleinigkeit in einem sehr schön beleuchtetem Strandrestaurant zu mir und lasse den Abend ausklingen.

Bis morgen,

euer Rolf

Tag 7 – Turtels

Hallo Freunde,

nach dem ganzen Frühaufstehen kann ich heute ausschlafen. Ich frühstücke gemütlich und verbringe den Vormittag entspannt am Pool.

Die Sonne scheint heute ohne Erbarmen. Es sind 39 Grad ( im Schatten) und ich kämpfe schwer mit der Hitze, wenn ich nicht gerade am Pool liege. Gegen Mittag mache ich mich auf zum Turtle Sanctuary der Navi. Hier werden verletzte Schildkröten wieder aufgepäppelt und frisch geschlüpfte Kröten ein paar Monate gehalten, damit sie stark genug für das Leben im Ozean sind.

Die Schildkröten Station besteht aus mehreren Becken mit winzigen bis riesigen Meeresschildkröten. Die Kröten atmen ganz schön laut, wenn sie zwischen durch auftauchen. Ich bin sehr fasziniert von den großen Meeresbewohner. Leider wurden die Tiere hier alle von Schiffsschrauben und Fischernetzen stark verletzt.

Nach einiger Zeit wird es mir aber dann doch zu heiß und ich fahre zurück und kehre in ein Thai-Schweiz Restaurant ein und gönne mir ein Cordon- bleu. Bei solcher Hitze bin ich immer besonders hungrig.

Mit vollem Froschmagen geht es zurück in den Pool. Hier verweile ich bis zum Abend und schwimme, was meine Froschflossen hergeben.

Bis Morgen,

euer Rolfi

Tag 6 – Dschungel, See und Schlamm

Hallo Freunde,

der Wecker reißt mich heute noch früher aus meinen Träumen. Es ist 05:30 Uhr, die Grillen zirpen noch und die Sonne ist auch noch nicht aufgegangen. Aber es hilft alles nichts, raus aus den Federn. Heute steht ein Tagesausflug in den Khao Sok Nationalpark an.

Pünktlich werde ich mit dem bekannten „luxuriösen Kleinbus“ abgeholt. Es ist etwas eng und unbequem, aber was soll es. Zu Acht plus Fahrer und Guide geht es dann los. Wir fahren gut zwei Stunden bis wir im Nationalpark ankommen.

Durch den Nationalpark zieht sich ein riesiger See, der heute der primäre Anlaufpunkt unserer Tour wird. Wir steigen alle in ein Longtailboot und müssen alle eine riesige Schwimmweste anlegen. Mit etwa 30 km/h knattert das Boot dann mit uns über den See. Es erstrecken sich wunderschöne Felsen entlang der Ufer, dicht bewachsen mit allerlei Bäumen und Sträuchern. In der Ferne steigt Nebel über dem Regenwald auf. Der Nationalpark beherbergt nämlich nicht nur Felsen und einen See sondern auch den ältesten Regenwald der Welt. Wie man das festgestellt hat, weiß ich leider auch nicht.

Nach einer Weile idyllischer Fahrt steuert das Boot inmitten einiger Mangroven im dicht bewachsenen Regenwald. Der Guide bittet uns auszusteigen. Kniehoch watschel ich und die Gruppe durch den Schlamm. Der Guide versteht unsere Aufregung und Missgunst wenig. Die nächsten 2 km laufen wir quer durch den Dschungel, der Schlamm wird auch nicht weniger. Ich höre viel Tiere, auch Gibons höre ich rufen. Ich sehe allerdings kein Tier, ich bin viel zu sehr darauf konzentriert nicht komplett in den Schlamm zu fallen. Nach einiger Zeit kehren wir alle voller Schlamm zurück ins Boot.

Als nächstes wird eine Höhle besichtigt. Wieder sehr glitschig und rutschig und da man sich ja immer etwas steigern muss, nun auch noch stockduster. Der Guide führt uns in die Höhle und gibt uns 20 min Zeit die Höhle zu erkunden. Wir lehnen dankend ab und kehren alle zum Boot zurück. Der Guide ist verwundert, reicht uns aber zur Beruhigung frische Ananas.

Nun beginnt der angenehme Teil des Tages, mit dem Boot geht es weiter über den See. Die Felsen und der Regenwald sehen wunderschön aus.

Nach unserer See-Safari kommen wir bei ein paar schwimmenden Häusern an. Es wackelt ganz schön hier. Wir setzen uns an den gedeckten Tisch und schon springt uns aus der Küche ein lebendiger Fisch entgegen. Der Koch läuft hinterher und entscheidet sich dem Tier die erkämpfte Freiheit zu lassen. Nach einiger Zeit liegt dann, wahrscheinlich ein weiterer Fisch, knusprig gebraten und komplett auf dem Tisch. Dazu gibt es Reis, ein Curry und Gemüse.

Nach dem Essen darf ich endlich ins Wasser, natürlich nur mit Schwimmweste. Nach einer Abkühlung im See, schnappe ich mir ein Kayak und erkunde die Gegend vom See aus. Ich höre nur noch das aufgepaddelte Wasser und viele viele Tiere. Ich blicke vom See aus hinauf zu Felsen und der prächtigen Regenwaldlandschaft. In der Ferne donnert es.

Irgendwann ist es leider Zeit wieder aufzubrechen. Wir erkunden noch etwas per Longtailboot die Landschaft und dann geht es mit dem Bus zurück nach Khao Lak. Auf dem Rückweg, sehe ich einige Elefanten, mitten auf der Straße.

Im Hotel angekommen ist der Wunsch nach einem Bett und einer Dusche groß.

Gute Nacht,

euer Rolfi

Tag 5 – Viele viele bunte Fische

Guten Morgen meine Lieben.

es ist ein neuer, herrlicher Tag im wunderwarmen Thailand angebrochen. Der Wecker reißt mich aus meinen süßen Froschträumen, es ist 6:30 Uhr. Heute geht es raus aufs Meer.

Ich habe mir einen private Schnorcheltour gebucht. Nach einem kurzen Frühstück geht es mit einem, zum Transporter umgebauten, Pickup 20 min nach Norden zu einem kleinen Strand, wo der „Boatsman“ schon auf mich wartet.

Ich springe freudig ins warme Nass und meine Froschschenkel werden umspült von 29 Grad warmen Meerwasser. Rein ins Longtailboat und ab geht die wilde Fahrt.

Mein Fahrer ist sichtlich entspannt und steckt gemütlich seine präparierte Angel in eine Halterung und genießt sein Leben, während wir an Traumständen vorbei schippern. Von Ruhe kann allerdings keine Rede sein, dieses Boot ist ziemlich laut und knattert in gewohnter Manier vor sich hin.

Mir weht die salzige Meeresluft um die Nase und nach circa 60 min bin ich endlich an der ersten Schnorchelstelle angekommen. Schnell Schnorchel und Brille angezogen, Schwimmhäute hab ich ja selbst, und ab ins Wasser. Ich lasse mich entspannt von den Wellen tragen und erblicke Dutzende von Fischen. Mal schwarz-gelb und klein, mal dunkel gestreift und größer. Auch ein ganzer Schwarm kleiner Tintenfische schwimmt mir entgegen.

Nach einiger Zeit brechen wir auf und es geht weiter zum zweiten Schnorchelstopp. Dieses Mal halten wir etwas weiter draußen und ich springe wieder ins warme Nass. Hier sehe ich dutzende bunte Korallen. Wieder schwimmen hunderte Fische um mich herum. Es ist herrlich und ich bin in meinem Froschelement.

Nach diesen ereignisreichen Stunden fährt mich mein Skipper vorbei an einem Naturschutzgebiet. Die Affen schwingen sich am Wasser entlang von Baum zu Baum und warten auf Obst von den vorbei fahrenden Booten.

Weiter geht’s vorbei an einem größeren Hafen, wo gerade große Fischerboote entladen werden. Was ein Qualm hier aus den Schffen kommt, das verpeste alles meine schöne Froschluft. Auch auf dem Weg in den Hafen liegen jede Menge Plastikflaschen und Tüten im Wasser. Dazwischen einige tote Fische. Kein schöner Anblick, hier fehlt zum Teil noch stark das Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur.

Auf dem Rückweg aus dem Hafen hält mein kleines Boot an der Affeninsel und ich kann den flachen Strand entlang tapsen. Es ist gerade Ebbe und so sind einige schöne Meerestiere und Gesteine freigelegt.

Es gibt Reis mit Hähnchen und dazu Melonen. Yammi, yammi, auch wenn es nicht die leckeren Brummer sind. Die sind immer so saftig…mhhh

Auf dem Rückweg hat mein Skipper 2 Mal Glück mit seiner Angel. Ein Barrakuda und ein anderer thailändischer Fisch hängen an der Angel. Das gibt vermutlich ein leckeres Abendessen. Zu der Freude gesellte sich noch ein kurzer Regenschauer, welcher unser Boot ereilte, aber es ist ja alles schön warm…

Zurück am Strand werde ich zurück gebracht in mein Planschparadies. Doch halt, was ist aus meinem Hasen geworden…ui ein Elefant. Wie schön. 🙂🐘

Den Abend lasse ich entspannt ausklingen. Ich gönne mir noch eine Rücken- und Nackenmassage und esse danach ein leckeres gebratenes Hähnchen mit Reis und Cachew-Nüssen. Danach geht es früh ins Bett, denn ich bin müde und morgen geht es wieder sehr früh los.

Euer Rolfi

Tag 4 – Aus zwei Schwänen wird ein Hase

Liebe Freunde,

heute mache ich einen Ausflug. Dafür klingelt der Wecker wieder äußert früh, denn um acht Uhr werde ich bereits abgeholt. Die übliche Prozedur des Aufstehens und Frühstücken steht an und wird trotz großer Müdigkeit gut gemeistert.

Um kurz vor Acht wartet der Tour-Guide bereits auf mich in der Lobby. Zuerst wird es zu einem lokalem Morgenmarkt gehen, dann zum Kanufahren an einen Fluss und letztendlich darf ich auch noch an einem Wasserfall baden.

Außer mir fährt niemand mehr mit, also suche ich mir ein schönes Plätzchen im „luxuriösen Kleinbus“ aus und los geht die Fahrt.

Der Morgenmarkt befindet sich in einem etwa 30 min entfernten Dorf. Hier verkaufen Einheimische hauptsächlich Gemüse, Fisch und Fleisch. Der Guide läuft mit mir über den Markt und zeigt mir verschiedenen typisch thailändischen Erzeugnisse. Der Geruch auf dem Markt ist mal gut und mal ziemlich gewöhnungsbedürftig. Der erste Stand ist ein Obststand, mir werden Mangos mit verschiedenem Reifezustand, Jackfruit und Thai-Äpfel gezeigt. Die Thai-Äpfel erinnern von der Form her an Paprikas. Die mir bekannten Äpfel werden hier nicht angebaut, sie müssen aus China importiert werden. Weiter geht es zum Gemüse. Es gibt unzählige Sorten von Auberginen. Die Auberginen sind winzig und haben keinerlei Ähnlichkeit mehr mit der mir bekannten. Dann steuern wir auf Chillischoten und Bohnen zu. Beides ist äußerst beliebt hier zu Lande. Aus Bohnen wird gefühlt alles hergestellt. Es beginnt etwas streng zu riechen, der Fisch und das Fleisch ist an der Reihe. Ganze Hühner und jede Menge Fisch wird verkauft. Der Fisch wurde in der Nacht gefangen und wird dann direkt zum Markt gebracht. Ich fühle mit den Fischen, denn manche Zappeln noch. Als wir die Fisch- und Fleischabteilung verlassen werden mir noch Eier und Nudeln gezeigt – die haben wir selbst in Deutschland. Ich koste noch ein Stück gebratene Kokosmilch, die Konsistenz erinnert an Milchreis mit etwas zu viel Milch, geschmacklich ist das ganze recht neutral.

Genug gegessen und ab zum nächsten Stopp. Wir fahren weiter zu einem Flusslauf durch einen Mangrovenwald. Der Fluss wird Little Amazonas genannt. Vor Ort wartet bereits ein weiterer Guide auf mich. Ich hüpfe ins Kanu und die idyllische Fahrt beginnt. Da meine Rückenmuskulatur nicht besonders trainiert ist oder vielleicht auch gar nicht existiert, ist es nicht sonderlich bequem im Boot, aber die Natur entschädigt jegliche Schmerzen. Ich beobachte Schlangen, Warane und lustige Vögel. Die Sonne scheint mir angenehm auf die Froschhaut und aus dem Wald kommen allerlei interessante Tiergeräusche. Hin und wieder habe ich auch die Möglichkeit einen Schmetterling oder eine Libelle zu schnappen.

Der nächste Stopp ist ein Wasserfall. Nach ein paar Steinen, Stufen und provisorischen Brücken ist der Wasserfall erreicht. Das kalte Wasser plätschert aus der Höhe in Richtung Dschungel. Ich nehme ein kühles Bad und werde anschließend mit einer erfrischenden Cola zurück zum Hotel gebracht.

Im Hotel angekommen ereignet sich ein dramatisches Ereignis. Aus den 2 Schwänen wurde urplötzlich ein Hase! Was hab ich mich erschreckt.

Den Nachmittag verbringe ich am Strand und mit Flamingo Harald im Pool.

Am Abend geht es noch einmal vor die Tür für mich. Nach einer leckeren Stärkung schlendere ich noch über den Nachtmarkt, bevor es zurück in die Heia geht.

Viele Grüße,

dein Rolf