Tag 3 – Khao Lak, Strand und Meer

Hallo Freunde,

heute morgen stehe ich um acht Uhr auf. Ich hüpfe aus dem Bett, öffne die Vorhänge und mich erwartet ein traumhafter blauer Himmel. Ich öffne schnell die Terrassentür und strecke meine Schenkel in das angenehm temperierte Wasser. Ein Glück, dass ich direkten Poolzugang von meiner Terrasse aus habe.

Ich gönne mir ein reichhaltiges Frühstück bestehend aus Pancakes, Obst, Nudeln und Rührei. Dann kann das Tagesprogramm beginnen.

Ich entscheide mich am kilometerlangen Strand lang zu hüpfen. Der Strand ist wunderschön, kaum jemand ist im Wasser und jeder läuft nur gemütlich am Strand auf und ab. Nach einiger Zeit wird mein Froschkopf ziemlich heiß, die Hitze am Strand ohne Schatten ist nicht zu unterschätzen. Ich trinke in einer Strandbar einige Wasser und Frosch-Cola. Dann geht es weiter. Mit dem Sammeltaxi, bei welchem ich auf der Ladefläche eines Lieferwagens (mit Bänken natürlich) Platz nehme, geht es zurück ins Zentrum von Bang Niang. Im Dezember 2004 wütete in Khao Lak und besonders in Bang Niang ein zerstörender Tsunami. Ein riesiges Polizeiboot wurde 2km ins Landesinnere von den Wassermassen gespült. Dieses Schiff schaue ich mir nun an. Es ist sehr schwer zu verstehen und zu fassen, mit welcher Kraft das Wasser hier gewütet hat. Beim Anblick des Schiffes bin ich doch etwas fassungslos.

Die Sonne scheint weiter erbarmungslos auf meine Froschhaut. Ich hüpfe entspannt zurück zum Hotel. Im Hotel merke ich, dass meine Haut nun dunkelgrün ist. Schnell streife ich ein UV-Frosch-Shirt über und hüpfe in den erfrischenden Pool. Das Wasser ist herrlich. Ich verweile einige Zeit im und am Pool. Gegen 15 Uhr schiebt sich eine sehr dunkle Regenwolke über mich und den Pool, ein auf die andere Sekunde schüttet es wie aus Eimern. Der Regen ist warm und ich genieße das zusätzliche Wasser von oben. Nach 10 Minuten ist die Wolke weg und die Sonne wieder da.

Am Abend gehe ich in einem Lokal mit dem Namen „Wonderland“ essen. Das Lokal ist sehr schön beleuchtet und mit allem möglichen Kitsch ausgestattet. Verwunderlich ist allerdings nur die spezielle Art des Personals. Nach dem Essen gibt es noch eine Thai-Massage. Mein armer Froschkörper wurde aufs gröbste durchpassiert. Nach einer Stunde schmerzen fühle ich mich aber etwas beweglicher und entspannter.

Euer Rolfi

Tag 2 – Tschüss Bangkok…hallo Meer

Freunde, Freunde,

die Stadt entlässt mich schon wieder am heutigen Tage und es geht auf zu neuen Abenteuern. Heute steht mein Flug nach Phuket an und dann geht’s noch weiter, aber der Reihe nach.

Die Nacht ist gefühlt zu kurz und der Wecker reißt mich aus meinen Träumen…mhhh Fliegen…

Es ist bereits hell draußen und die Blechlawine rollt in alle Richtungen. Zeit aufzustehen und sich den Froschmagen voll zu schlagen. Heute habe ich etwas mehr Hunger und der wird reichlich gestillt. Anschließend heißt es Wanderstock schnappen und ab zur großen Flughummel.

3 Mal durfte ich Bangkok noch in vollen Zügen genießen, dann war ich endlich am Flughafen. Die Routine ereilt mich und schwups bin ich auch schon über den Wolken.

Der Flug dauert nur 1h 15min und führt über traumhafte Inseln und türkise Strände. Die Landung geht über den Strand. 1,5 Stunden Autofahrt später bin ich auch schon da und mich erwartet ein traumhafter Tropenregen, aber egal…er ist warm. Und meine Freunde die Schwäne sind auch da.

Abends schaue ich mir noch den lokalen Nachtmarkt an und esse gemütlich etwas im Hotel. Morgen schaue ich mir dann den Strand und die ganze Gegend an.

Euer Rolfi

Tag 1 – Bangkok da bin ich

Hallo Freunde,

heute morgen werde ich sehr früh um 09:30 Uhr aus meinen Froschträumen gerissen. Meine innere Uhr stand auf 03:30 Uhr. Obwohl ich genug Schlaf bekommen hatte, fällt es mir überaus schwer etwas von dem großen und leckeren Frühstücksbüffet zu essen. Ich entscheide mich für ein Süppchen mit etwas Sprossengemüse.

Mit leicht gestärktem, aber flauen Magen geht es dann auf Tour. Ich mache zuerst eine kurze Khlong-Fahrt. Das heißt genauer, ich fahre mit einem größeren Boot durch sehr stinkende Kanäle. Das Boot hält nur sehr kurz an den Bootshaltestellen, da muss man schnell sein. Geübt hüpfe ich, mit meinen langem Froschbeinen, auf das Boot und der schnelle Wellenritt beginnt. Ich fahre an Holzhütten vorbei und sehe einheimische Kochen oder Wäschewaschen. Die Fahrt ist etwas schneller vorbei als gedacht.

An der Endhaltestelle besuche ich einen Tempel auf einer kleinen Anhöhe. Es geht 340 Stufen hoch, teils durch dschungelähnliche Natur, an Glocken vorbei oder einfach nur Stufen in der prallen Sonne zum Gipfel des Berges. Oben wartet eine große goldene Buddha- Statue auf mich. Da es für meine empfindliche Froschhaut etwas zu heiß dort oben ist, hüpfe ich zügig wieder hinunter.

Im Anschluss verspüre ich etwas Hunger und mache mich auf in das Siam-Center, ein riesiger Shopping-Palast. Ich speise eine gesunde, aber industriell gezuckerte Kleinigkeit.

Jetzt ist es auch Zeit für eine kleine Verschnaufpause. Der schöne Hotelpool in der 14. Etage eignet sich dafür ausgezeichnet.

Abends hüpfe ich wieder los. Mein eigentliches Ziel, ein großer Nachtmarkt erreiche ich aber vorerst nicht. Es ist Freitag und Freitag scheint es überall extrem voll zu sein. Ein Kaufhaus, einen Tag vor Weihnachten, ist kein Vergleich gegen die Menschenmassen. Ich flüchte in ein Restaurant und warte ein wenig. Nach einiger Zeit ist es leider immer noch nicht leerer. Ich beschließe mich nun trotzdem auf den Weg zum Markt zu machen und nehme ein Tuktuk. Es dauert etwas, aber ich komme an. Der Markt ist nett anzusehen. Es gibt hier und da Spieße mit allem möglichen Getiers und viele winzige Kleidungsstücke. Ich schlendere etwas und fahre später wieder zurück zum Hotel.

Im Hotel angekommen entspanne ich meine Froschschenkel etwas. Es ist 0:15 und von Müdigkeit keine Spur. Morgen hüpfe ich weiter an meinen zweiten Zielort. Ihr dürft gespannt sein.

Gute Nacht,

euer Rolf!

Bangkok- Here I come again

Hallo Freunde,

endlich nimmt mein tristes, aber grünes Froschleben wieder weitere Farben an. Endlich darf ich wieder in die Ferne reisen.

Am Abend geht es los. Über Frankfurt geht es direkt non-stop für mich nach Bangkok. Ich fliege mit einem großen doppelstöckigem A380. Frösche dürfen sogar im oberen Stockwerk platz nehmen. Pünktlich gegen 22 Uhr hebt der große Flieger ab. Während der nur 10,5 Stunden Flug, nehme ich eine vegetarische Lasagne zu mir und döse etwas vor mich hin.

Um 14:35 Uhr Ortszeit lande ich in Bangkok. Überraschend fit, hüpfe ich aus dem Flieger und höre ein vertrautes Geräusch. „… End of the walkway“ Hier scheint man zu glauben, die Leute vergessen, dass sie auf einem Laufband stehen und sagt daher am Ende eines jeden Bandes dies kurz an. End of the walkway!

Da ich weder Mönch, extrem alt oder in der Laiche befindlich bin, muss ich erstmal zur Immigration anstehen. Nach einiger Zeit darf ich offiziell nach Thailand einreisen. Ich schnappe mir meinen Rucksack und lasse mich im dichtesten Verkehr mit dem Taxi ins Hotel bringen. Nach nur etwa 1 Stunde und 20 Minuten bin ich im Hotel. Das nächste Mal höre ich auf meine innere Froschstimme, doch einfach den Zug zu nehmen.

Im Hotel angekommen werde ich mit einem kleinem Gebäck und Rosen überrascht. Ich mache mich kurz frisch und chille dann am Pool. Ein wenig später mache ich mich auf in das Getümmel. Beim Verlassen des Hotels kommt mir eine Wand aus schwüler und sehr warmer Luft entgegen. Es ist wie im Tropenhaus, aber ich mag Tropenhäuser.

Ich gehe noch etwas durch die hypermodernen Einkaufszentren, esse ein Gericht, dass ich nicht direkt zuordnen kann und beobachte das Gewusel der Stadt. Bierzelte , Tucktucks, Motorroller und extrem kitschige Weihnachtsdekoration suchen ein Publikum. Die Thais haben den Weihnachtsgedanken wohl etwas anders interpretiert. Die Selbstdarstellung mittels Selfie spielt die Hauptrolle. Ich stelle mich selbst auch ein wenig dar und werde dann sehr müde.

Ich hüpfe langsam zurück zu meinem Hotel und falle in mein Bett.

Bis morgen,

euer Rolf!