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Tag 6 – Pragser Wildsee

Hallo und willkommen zurück. Der nächste Ausflug ins wunderschöne Südtirol steht an.
Heute geht es zum wunderschönen Pragser Wildsee.

Ich fahre recht früh los zum See und komme passend mit der Masse der anderen Touristenfrösche am See an. Kaum angekommen bleibt mir glatt eine Fliege im Hals stecken. Ich soll 15€ für das Abstellen meines Quackomobils bezahlen. Widerwillig aber ohne alternative berappe ich die Scheine und stelle mein Vehikel auf einem staubigen Parkplatz ab.
Im nächsten Leben ziehe ich die Leute auch mit Parkplätzen ab, da kann man gutes Geld mit machen, denke ich noch so bei mir und marschiere schnurstracks in Richtung See.

Der See selbst ist aber ein Traum und entschädigt für den teuren Eintritt in dieses Naturerlebnis.
Der See liegt inmitten hoher Berge, welche ihn malerisch einkesseln. Der See selbst ist türkis gefärbt und funkelt im Sonnenlicht.

Ich lasse die Masse asiatischer Touristen links liegen und marschiere los um den See herum.
Der erste Abschnitt ist relativ entspannt und führt größtenteils eben auf die andere Seite des Sees.
Hier angekommen kann ich meine Froschschenkel abkühlen im klaren Bergseewasser und das rege Treiben auf und am Wasser beobachten.

Im nächsten Abschnitt wird es dann deutlich anspruchsvoller. Es geht zügig steile Treppenstufen hinauf, entlang der steilen Felswand am See entlang. Die Stufen haben weder eine ebene Auftrittsfläche, noch haben sie irgendetwas von einer Normierung der Tritthöhe gehört. Jede Stufe ist anders. Mal mit eingebauten Felsbrocken, mal muss man das Knie fast bis zum Kinn heben um diese zu erklimmen. Zwischendurch durchqueren kleine Wasserfälle den Weg. Es bleibt stetig spannend, aber auch ziemlich anstrengend. Es geht zwei Mal hoch und runter bis das Auf und Ab wieder ein Ende hat.

Die restliche Strecke um den See verläuft dann wieder größtenteils ebenerdig und man kann die wunderschöne Landschaft wieder umso mehr genießen.

Am Ende treffe ich die fotogenen asiatischen Mitbürger wieder und schlucke kurz beim Preis für das Ruderboot über den See. Stolze 50€ muss man berappen für 45 Minuten Ruderboot fahren inklusive einer Postkarte und einem Kühlschrank Magneten. Holla der Monetenfrosch.

Tag 5 – Olperls Bergwelt und Lamawanderung

Hallo zusammen, da sind wir auch schon wieder und es bricht der fünfte Tag der Reise an.
Heute soll es auf einen Familienberg gehen zur Erkundung eines 1,5km langen Rundwegs mit Barfußpfad.

Nach der üblichen Stärkung am Morgen geht es zunächst nach Sexten zur Gondelbahn, um damit hoch zu fahren auf den Berg Helm. Dort oben befindet sich Olperl’s Bergwelt. Hier oben lädt mich ein 1,5km langer Rundweg zum erkunden der Bergwelt ein. Entlang der gesamten Strecke erstreckt sich ein Barfußpark bestehend aus Steinen, Holzplatten, Moor, Sägespänen und vielen anderen Materialien.
Zwischendurch stehen informative Tafel zur lokalen Fauna und schöne Bergpanoramen runden den Weg ab. Am Ende eröffnet sich für die kleinen Frösche noch ein Spielplatzbereich inklusive Kinderalm und Tieren.

Zur Verköstigung gibt es im dazugehörigen Restaurant eine Knödelplatte und einen Kaiserschmarn.

Am Nachmittag steht dann noch ein kleines Highlight im Feriendorf an.
Ich kleiner Frosch darf das erste Mal ein riesiges Lama selbst durch das Feriendorf führen und streicheln.

Müde von den Erlebnissen geht es am Abend flucks ins Bett, denn die nächsten Abenteuer warten schon auf mich.

Tag 4 – Dreizinnen und Toblacher See

Guten Morgen meine fleißigen Mitleser. Heute geht es endlich in die Berge Südtirols.

Nach dem ausgiebigen Frühstück pack ich meine Froschsachen und fahre zum Aussichtspunkt auf die Drei Zinnen bei Toblach. Vom Parkplatz aus erkunde ich die Gegend und gehe auf eine kleine Wanderung in Richtung Dürrensee. Der Weg führt mich vorbei an vielen Nadelbäumen und offenen Wanderwegen mit viel Geröll. Ich überquere ein breites Flussbett mit noch mehr, worin nur noch ein kleiner Fluss sich seinen Weg bahnt. Dahinter überquere ich mehrere Geröllfelder, welche vom Bergmassiv über mir bis ins Tal reichen. Am Ende der 25 min Wanderung stehe ich vor einem extrem klaren See mit einem wunderschönen Blick auf die umliegenden 3000er Berge.

Ich genieße den Blick und gönne mir einige Schlucke aus dem klaren Bergbach. Anschließend geht es die Strecke wieder zurück zum Automobil und zunächst zurück in die Heimat.

Am späten Nachmittag breche ich erneut nach Toblach auf. Dieser Mal geht es zum Toblacher See. Dieser wunderschöne See bietet erneut einen Blick auf die Drei Zinnen in der Ferne und lässt sich entspannt zu Fuß halb umrunden. Zur Feier des Tages gönne ich mir ein Eis und fahre noch eine kleine Runde mit dem Tretboot über den Bergsee.

Nach der Rückfahrt und dem Abendessen bewege ich meine kleinen Froschbeine noch rhythmisch zur Musik der Minidisko und falle danach erschöpft in mein Schlafgemacht.

Morgen könnt ihr euch auf ein weiteres Bergerlebnis freuen und ich mich erst …

Tag 3 – Auf nach Südtirol

Hallo meine Freunde. Es ist endlich soweit. Heute geht es endlich zu unserem Ferienziel nahe der Grenze zu Südtirol. Es wird heute eine Fahrt mit vielen Bergen und wunderschönen Ansichten.

Frisch gestärkt nach dem Frühstück werden schnell die Koffer ins Auto verladen und es geht ab auf die Autobahn. Es dauert nicht lange und die Grenze zu Österreich ist überquer und es geht weiter durch Kufstein, am Kaisergebirge und Ellmau vorbei nach Kitzbühel. Von dort geht es die Felbertauernstraße entlang in Richtung Lienz.

Die Strecke ist wirklich wunderschön. Als erstes der schöne Blick auf die Burg Kufstein und kaum ist dieser vorüber gezogen fahren wir auch schon entlang der malerischen Kulisse des Kaisergebirges. Der zahme und der wilde Kaiser präsentieren sich heute im besten Licht und bieten eine atemberaubende Kulisse.

Kurz bevor es dann durch den Felbertauerntunnel ging, hielten wir noch, ohne es vorher zu ahnen, an einem der schönsten Orte, die wir in den letzten Jahren gesehen haben. Von einem kleinen, unscheinbaren Rastplatz an der Felbertauernstraße geht es durch ein Kuhdrehkreuz an einen Fluss. Folgt man diesem ein paar hundert Meter flussaufwärts eröffnet sich ein Panorama auf den Elisabethsee.
Dieser kleine See ist auf der Karte kaum auszumachen, aber ein wirklich erstaunlich schönes Kleinod mit schroffen Steilwänden.

Nach diesem erfrischenden Ausflug geht es weiter durch den Tunnel und hinab nach Lienz. Von dort sind es noch knapp 25 min und wir sind endlich am Ziel angekommen. Die Ferienanlage besteht aus mehreren Häuschen mit bis zu 4 Parteien und der Frosch darf heute oben einziehen.

Die Ferienwohnung ist in traditionellem Alpenchalet Charm eingerichtet und die Anlage empfindet ein altes Alpendorf nach. Schräg gegenüber unseres Hauses befindet sich das Fun Haus.
Hier können die kleinen Frösche über 4 Etagen toben auf Trampolinen springen, mit Autos fahren, Spiele spielen, klettern, zocken, im Bällebad spielen und vieles mehr. Aber auch für die großen Frösche gibt es eine Rückzugsecke mit kalten und heißen Getränken.

Erschöpft vom Tag falle ich in weiche Bett und träume von den Bergen vor dem Fenster…

Tag 2 – Die Dinos auf der Waidringer Steinplatte

Hallo meine Freunde. Es ist wieder soweit. Heute bricht Tag 2 unserer gemeinsamen Reise an.
Und heute geht es an einen sehr alten, prähistorischen Ort. Es geht hoch hinaus auf die Steinplatte nach Waidring, wo Dinos und andere Urzeittiere auf uns warten.

Zunächst geht es im Froschmobil gen Osten. Wir fahren direkt hinüber nach Österreich am Walchsee vorbei und weiter in Richtung Lofer bis nach Waidring. Dort geht es schnurstracks mit der Gondelbahn eine gefühlte Ewigkeit bergauf zur Waidringer Steinplatte. Dort erwartet uns die Ausstellung Triassic.

In einem Museum geht es um die Entstehungsgeschichte des Berges und das Leben der Dinosaurier in früherer Zeit in diesem Gebiet. Im Außenbereich ist alles dem Thema Saurier gewidmet.
Auf jeder Ebene und an jedem Spielplatz warten verschiedene Urzeitexoten auf mich und die anderen Kaulquappen. Von einem See über einen Wasserspielplatz bis zu einer Tropfsteinhöhle wird vieles geboten.

Am Ende des Weges erwarten uns dann zwei Aussichtsplattformen. Die größere von beiden lässt einen spüren auf welcher Höhe wir hier unterwegs sind.
Der Boden unter meinen Flossen ist aus Glas oder aus Gitterplatten, wodurch ich ungehindert in die Tiefe unter mir schauen kann.
Hier oben sind wir auf 1650 Meter und und uns sind 70 Meter freier Fall.

Nach dem schönen Ausflug geht es zurück und am Nachmittag noch einmal zu einem sehr schönen Spielplatz am Bach in Oberaudorf. Der Auerbach ist sehr klar und es gibt eines extra Abzweigung mit flachem Wasser, wo sich meine Froschschenkel extrem wohl drin fühlen.

Der Tag geht zuende mit einem leckeren Burger im nahen Gasthof und anschließend hieß es schnell ab in die Koje, denn morgen geht es weiter in Richtung Italien.