Tag 1 – Bangkok da bin ich

Hallo Freunde,

heute morgen werde ich sehr früh um 09:30 Uhr aus meinen Froschträumen gerissen. Meine innere Uhr stand auf 03:30 Uhr. Obwohl ich genug Schlaf bekommen hatte, fällt es mir überaus schwer etwas von dem großen und leckeren Frühstücksbüffet zu essen. Ich entscheide mich für ein Süppchen mit etwas Sprossengemüse.

Mit leicht gestärktem, aber flauen Magen geht es dann auf Tour. Ich mache zuerst eine kurze Khlong-Fahrt. Das heißt genauer, ich fahre mit einem größeren Boot durch sehr stinkende Kanäle. Das Boot hält nur sehr kurz an den Bootshaltestellen, da muss man schnell sein. Geübt hüpfe ich, mit meinen langem Froschbeinen, auf das Boot und der schnelle Wellenritt beginnt. Ich fahre an Holzhütten vorbei und sehe einheimische Kochen oder Wäschewaschen. Die Fahrt ist etwas schneller vorbei als gedacht.

An der Endhaltestelle besuche ich einen Tempel auf einer kleinen Anhöhe. Es geht 340 Stufen hoch, teils durch dschungelähnliche Natur, an Glocken vorbei oder einfach nur Stufen in der prallen Sonne zum Gipfel des Berges. Oben wartet eine große goldene Buddha- Statue auf mich. Da es für meine empfindliche Froschhaut etwas zu heiß dort oben ist, hüpfe ich zügig wieder hinunter.

Im Anschluss verspüre ich etwas Hunger und mache mich auf in das Siam-Center, ein riesiger Shopping-Palast. Ich speise eine gesunde, aber industriell gezuckerte Kleinigkeit.

Jetzt ist es auch Zeit für eine kleine Verschnaufpause. Der schöne Hotelpool in der 14. Etage eignet sich dafür ausgezeichnet.

Abends hüpfe ich wieder los. Mein eigentliches Ziel, ein großer Nachtmarkt erreiche ich aber vorerst nicht. Es ist Freitag und Freitag scheint es überall extrem voll zu sein. Ein Kaufhaus, einen Tag vor Weihnachten, ist kein Vergleich gegen die Menschenmassen. Ich flüchte in ein Restaurant und warte ein wenig. Nach einiger Zeit ist es leider immer noch nicht leerer. Ich beschließe mich nun trotzdem auf den Weg zum Markt zu machen und nehme ein Tuktuk. Es dauert etwas, aber ich komme an. Der Markt ist nett anzusehen. Es gibt hier und da Spieße mit allem möglichen Getiers und viele winzige Kleidungsstücke. Ich schlendere etwas und fahre später wieder zurück zum Hotel.

Im Hotel angekommen entspanne ich meine Froschschenkel etwas. Es ist 0:15 und von Müdigkeit keine Spur. Morgen hüpfe ich weiter an meinen zweiten Zielort. Ihr dürft gespannt sein.

Gute Nacht,

euer Rolf!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.