Marrakesch Tag 5 – Kamelreiten und Botanischer Garten

Hallo Freunde,

heute ging es das erste Mal in meinem Froschleben zum Kamelreiten. Ich wurde mit einem kleinem Touristenbus abgeholt und zu einem Palmenhain gefahren. Hier wartete bereits eine Gruppe von Kamelen auf mich und die Gruppe. Ich bekam noch ein traditionelles Kamelgewandt bestehend aus einer Art Umhang und Kopftuch angezogen und dann sollte ich auch schon auf das Kamel steigen. Mir wurde ein laut schreiendes Kamel zugeordnet. Es schien etwas launisch zu sein und hatte wenig Lust sich hinzuknien damit ich aufhüpfen konnte. Nach kurzer Skepsis, von einerseits mir und anderseits dem Kamel, ging der doch recht friedliche Ritt los. Auf Kameldame Madonna, führte ich die Kamelkolonne an. Es ging etwa eine halbe Stunde durch einen sehr kargen Park mit vielen Palmen und ein paar Schafen. Die Kolonne machte halt an einer kleinen Hütte. Hier wurde ich mit dem Rest der Gruppe in einen kleinen gemütlichen Raum gesetzt und es gab eine Art Crêpe und stark gesüßten marokkanischen Tee. Die Gruppe bestand außer Karlchen und mir aus einer Gruppe Franzosen, die scheinbar alle als großes Hobby Musik und Singen teilten. Die Franzosen sangen eine Weile und der Ritt ging wieder auf einem kürzerem Weg zurück. Auf dem Rückweg wurde mir ein anderes Kamel zugeteilt namens Sabrina. Sabrina lief leider hinter Kamel „Karamell“. Karamell hatte Durchfall und ich musste gut auf meine Froschschenkel aufpassen und aufgrund des strengen Geruchs durch den Mund atmen.

Wieder in Marrakesch angekommen hatten Karlchen und ich etwas Hunger. Wir suchten ein schönes Lokal mit einer Dachterrasse und tollem Blick über Marrakesch und auf das Atlasgebirge auf. Wir bestellten uns einen großen gemischten Salat. Dieser Salat war eine echte positive Überraschung für uns. Wir teilten uns mehrere kleine Näpfe mit unterschiedlichen Salaten und bekamen viele Oliven und leckeres Brot dazu.

Gestärkt machten wir uns auf einen längeren Fußmarsch zum in Marrakesch sehr bekannten Garten „Jardin Majorelle“ auf. Nach einiger Zeit erreichten wir den Garten und mussten erst einmal eine ganze Weile anstehen. Der Herr an der Kasse schien etwas überfordert mit der Ausgabe der Tickets. Der Garten soll auch hier wieder das Paradies darstellen. Der Künstler, der den Garten einst gestaltete ließ veranlassen, das nach seinem Tod, seine Asche im Park verteilt wird. So gilt der Park auch, als das schönste Grab der Welt. Leider war das Paradies diesmal ziemlich voll. Der Park selbst war ganz nett. Primär bestehend aus Kakteen, Palmen und Bambus. Karlchen und ich fanden den Park jedoch stark überteuert für das was uns am Ende geboten wurde.

Nach dem Besuch des Gardens gönnten wir uns noch ein Getränk und fuhren mit der Kutsche, einem gängigem Transportmittel für Touristen zurück zum Hotel.

Wieder lassen wir den Abend bei einem netten Abendessen ausklingen.

Bis Morgen,

euer Rolf!

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