Tag 16 – Chiang Mai und seine vielen Tempel

Hallo Freunde,

heute besuche ich einige der zahlreichen schönen buddhistischen Tempel in Chiang Mai. Ich starte mit einem Tempel hoch auf dem Berg. Es geht auf etwa 1000m hoch zur Besichtigung des Phra That Doi Suthep. Ich fahre mit einem roten Taxi, einer Art Sammeltaxi die überall in Chiang Mai herumfahren, herauf zum Tempel. Das Taxi ist eine Art offener Lieferwagen mit zwei Sitzreihen seitlich zur Fahrtrichtung. Nach einigem Verhandeln mit dem Fahrer geht es los. Ich fahre etwa 30 min Serpentinen mit diesem Gefährt hoch; nicht unbedingt angenehm für den Magen. Endlich oben angekommen überrennen mich fast die Touristenmassen. Dies ist definitiv ein sehr beliebter Tempel, denke ich mir, und beginne den Aufstieg der etwa 100 Stufen bis zum Gipfel. Begleitet werde ich von unzähligen Buddha Figuren, Drachenköpfen und anderen Wesen. Es ist zum Glück angenehm kühl hier oben, sonst wäre das Treppensteigen ziemlich übel. Angekommen auf dem Gipfel strahlen mich bereits die goldüberzogenen Tempel und Buddha Bildnisse an. Es gibt einen äußeren Tempelring und einen Innenhof, welcher nur mit ausgezogenen Schuhen und angemessener Kleidung betreten werden darf. Rund um mich funkelt es und die Sonne spiegelt sich in unzähligen der goldenen Statuen.

Nach dem Besuch des inneren Tempels gehe ich zum äußere Rand und ich bekomme eine wunderschöne Aussicht über ganz Chiang Mai und seine Umgebung. Es herrscht herrlicher Sonnenschein und die Landschaft ist grün und saftig.

Ich verbringe noch eine Weile hier, bevor ich mich wieder auf den Weg nach unten zu meinem Fahrer mache.

Auf dem Weg nach unten kann das Auto zum Glück nicht so rasen, da sich eine große Schlange von Autos den Berg hinunter schlängelt. Dies tut meinem Magen sichtlich besser. Statt mich zu meinem Hotel zurück zu bringen, lasse ich mich vom Fahrer in der Altstadt vor dem Tempel „Wat Chedi Luang“ absetzen. In der Region Chiang Mai existieren mehr als 300 Tempel. Dieser ist ein sehr schöner und auch ein sehr beliebter seiner Art. In jedem dieser Tempel muss ich meine Schuhe vor dem Betreten ausziehen und mir die Knie und Schultern bedecken. Im Haupttempel findet gerade eine Versammlung von Mönchen statt, welcher ich eine Weile gespannt lausche.

Nach diesem Erlebnis gehe ich weiter durch die Altstadt von Chiang Mai, vorbei an weiteren Tempeln und kleinen Geschäften, vielen Bars und Restaurants. Die Stadt ist ziemlich gut auf Touristen eingestellt, zeigt jedoch auch das lokale Leben der Einheimischen in den Schulen und lokalen Läden. Zum Abschluss besuche ich noch den „Wat Chiang Man“. Ein weiterer, sehr interessanter Tempel.

Anschließend erkunde ich die Stadt noch etwas und überquere 2 alte Brücken auf meinem Weg.

Nach einer längeren Verschnaufpause entschließe ich, mich noch einmal auf den Weg zum Nachtmarkt und dem darauf befindlichen Foodmarket zu begeben. Eine läuft angenehme Livemusik nebenher und ich gönne mir mein Abendessen. Währenddessen fällt mir auf, dass ja heute eine Mondfinsternis stattfindet. Im Vergleich zu Europas ist diese hier glücklicherweise zu sehen.

Während ich das Spektakel beobachte erblickt mein erquicktes Froschauge eine tolle Gefährtin und ich mache mich auf den Weg sie kennen zu lernen. Wir kamen uns sehr nahe, doch sie musste leider wieder von Dannen ziehen.

So beende ich dem Abend und morgen geht es für mich hoch hinaus.

Euer Rolf!

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