Tag 10 – Udawalawe Nationalpark

Hallo Freunde,

ich frühstücke noch gemütlich auf der Terrasse meiner Unterkunft in Ella und mache mich dann mit dem Taxi auf den Weg zum Udawalawe Nationalpark. Nach etwa zwei Stunden Autofahrt komme ich auch schon in der 109 km entfernten neuen Unterkunft an.

In der Unterkunft angekommen werde ich freundlich begrüßt und dann geht auch schon fast die geplante Safari durch den Udawalawe Nationalpark los.

Um 14 Uhr werde ich von einem netten Safari-Guide mit einem großem Jeep abgeholt. Obwohl der Jeep sechs Sitzplätze hat, fahre ich ganz alleine. Nach einer kurzen Fahrt durch den Ort komme ich auch schon im riesigen Nationalpark an. Noch schnell einen schicken grünen Safari-Hut gekauft und los geht die holprige Fahrt über Stock und Stein.

Schon nach ein paar Minuten Fahrt sehe ich die ersten Elefanten. Eine kleine Elefantenherde mit einem zwei Wochen alten Babyelefanten plantscht in einer kleinen Wasserstelle. Dies sollen nicht die einzigen Elefanten sein, die ich während der fast 4-stündigen Safari sehe. Immer wieder tauchen Elefanten und ganze Elefantenherden ganz nah an meinem Jeep auf.

Neben Elefanten sehe ich auch sehr viele Vögel. Der Guide sieht fast überall die versteckten exotischen Vögel. Ich sehe Pfaue, Aras, Hornvögel, Eisvögel, Königsfischer, Adler, Pelikane und noch viele weitere interessante Vögel. Am meisten hat mich ein nah an mir vorbeifliegender Hornvogel beeindruckt.

Der Park ist zu einem Drittel mit Wasser bedeckt. Im und am Wasser tummeln sich dutzende Herden von Wasserbüffeln. Die Büffel baden ganz entspannt, obwohl Krokodile überall lauern.

Der Guide zeigt mir auch noch Leopardenspuren im Sand. Leoparden sind aber zum Glück nachtaktiv. Leoparden fressen Frösche wie mich.

Kurz vor verlassen des Nationalparks, nach einer langen und faszinierenden Safari, steht plötzlich direkt vor meinem Jeep ein riesiger Elefantenbulle. So nah an diesem großen Tier wird mir dann doch etwas mulmig. Zum Glück ist der Elefant ganz vertieft in das Zerkauen eines Baumes und nimmt mich gar nicht wahr.

Der Guide fährt mich noch zurück in mein Gasthaus. Dort erwartet mich noch ein leckeres landestypisches selbstgekochtes Abendessen auf mich.

Gute Nacht,

euer Rolf

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